Zielgruppe Gastronomen: E-Mails mit Schadsoftware im Umlauf

Die Polizei Niedersachsen warnt vor E-Mails mit gefährlichen Anhängen, die gezielt an Gastronomen und Gewerbetreibende verschickt werden.

Die Täter entpuppen sich hierbei als besonders kreativ und einschüchternd. In der E-Mail wird behauptet, eine Frau sei angeblich unmittelbar nach einem Restaurantbesucht an einer komplizierten Lebensmittelvergiftung erkrankt. Es wird mit Anwalt und Klage gedroht. Als angebliche Beweise sind ein Foto sowie ein ärztliches Dokument beigefügt.

https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/erneut-mails-mit-schadsoftware-gegen-gewerbetreibende-im-umlauf.html

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Das Word-Dokument enthält die Schadsoftware, welche über die Makrofunktionen ausgeführt wird, sobald die Datei geöffnet wird. Achtung: Dieser Trojaner wird zur Zeit noch nicht von allen Antivirenprogrammen erkannt.

Das angehängte Foto ist natürlich ebenfalls „falsch“ und wurde z. B. schon im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen auf Hautpflegeprodukte genutzt.

 

Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen:

  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter, Dateianhänge niemals ungeprüft zu öffnen.
  • Deaktivieren Sie die Makrofunktionen in allen Office-Anwendungen.
  • Aktuelle Versionen von System, Programmen und insbesondere Antiviren-Software bieten zusätzlichen Schutz.
  • Regelmäßige Backups helfen, das System wiederherzustellen, wenn der Trojaner den Rechner infiziert hat und dieser z. B. Ihre Daten unwiderruflich verschlüsselt hat.

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Wenn Sie bereits Opfer dieser Masche geworden sind, können Sie sich an die örtliche Polizeidienststelle oder an die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime Ihres Bundeslandes wenden:

https://www.polizei.de/Polizei/DE/Einrichtungen/ZAC/zacEreichbarkeiten.pdf

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